Waffenhändler des Münchner Amokschützen festgenommen

4.350 Euro für zehn Menschenleben. Das bezahlte der Amokläufer vom OEZ in München für Pistole und Munition an einen Waffenhändler aus dem Darknet. Das gab die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwoch (17. August) bekannt.

Die Polizei hat in akribischer Detailarbeit mittlerweile klären können, wo sich der Amokläufer Ali S. in der Zeit zwischen der Tatzeit am OEZ gegen 17:30 Uhr und seinem Suizig gegen 20:30 Uhr aufgehalten hat. Dazu erfolgten hunderte Zeugenbefragungen und Durchsuchungen.

Die Waffe und Munition des Täters stammen aus dem hessischen Marburg. Zwei Mal fuhr der Täter dorthin, um sich vom 31-jährigen Waffenhändler seine Tatwaffe und die Munition zu besorgen.

Quelle: muenchen.tv