Urteil: Skandalschild von Selb ist Volksverhetzung

Im August 2016 sorgt ein kleines Schild in einem Schaufenster im oberfränkischen Selb deutschlandweit für Aufsehen.

Ein Hund ist darauf abgebildet, mit dem Text „Asylanten müssen draußen bleiben“. Der Inhaber des Ladens entfernt das Schild zwar sofort nachdem eine Anzeige bei der Polizei eingegangen ist und distanziert sich, trotzdem folgt wenig später ein Strafbefehl wegen Volksverhetzung.

Gegen den legte der 54-Jährige dann Widerspruch ein und der Fall landet damit vor dem Amtsgericht Wunsiedel. Dort bleibt es nach der heutigen Verhandlung aber dabei: Der Mann ist schuldig der Volksverhetzung. Aber: das Urteil fällt merklich milder aus als der Strafbefehl.

Quelle: TV Oberfranken