Debatte um Kruzifix in bayerischen Behörden sorgt für heftige Diskussionen

„Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ – dieser Satz ist immer wieder zu hören, v.a. von bayerischen Politikern. Allen voran von CSU-Chef Horst Seehofer und seinem Nachfolger als Ministerpräsident, Markus Söder.

Deutschland sei durch das Christentum geprägt, und das Ganze soll jetzt in Behörden, die unter der Verwaltung des Freistaates stehen, auch zum Ausdruck kommen: in jedem Eingangsbereich solcher Gebäude sollen künftig Kreuze hängen!

Als „Symbol der kulturellen Identität“, wie es offiziell heißt. Doch das ruft sofort Gegner auf den Plan – vor allem anderer Glaubensrichtungen – die sich ausgegrenzt und diskriminiert fühlen.

Andere Kritiker werfen Söder und Co. auch populistische Rattenfängerei im Jahr der Landtagswahl vor. Aber es gibt auch viele Kruzifix-Befürworter.

Quelle: TV Oberfranken