Ausbau des Frankenschnellwegs in Nürnberg verzögert sich

Das ist das Ergebnis einer Verhandlung am Münchner Verwaltungsgericht: Die Richter urteilten, dass der Frankenschnellweg-Ausbau vom Europäischen Gerichtshof in Luxemburg geprüft werden müsse. Anlass für dieses Urteil war eine Klage des Bund Naturschutzes.

Dieser hatte gefordert, dass es vor dem Ausbau erst eine Umweltverträglichkeitsprüfung geben müsse. Ob diese wirklich nötig ist, soll nun also in Luxemburg entschieden werden. Ursprünglich sollten die Bauarbeiten für die Kreuzungsfreie „Stadtautobahn“ bereits 2011 beginnen. Durch zahlreiche Klagen von Anwohnern verzögerte sich das Vorhaben jedoch immer wieder. Pro Jahr kostet das die Stadt Nürnberg rund 15 Millionen Euro.