A5 bei Karlsruhe: Reisebus aus Oberfranken verunglückt

UPDATE (16:05 Uhr):

Bei dem schweren Unfall mit einem Reisebus aus Bayreuth kam am Mittwochmorgen (27. Juni) auf der Autobahn A5 eine Frau ums Leben. Weitere 26 Businsassen wurden verletzt, zwei Reisende hierbei schwer. Der Unfall ereignete sich im morgendlichen Berufsverkehr gegen 06:25 Uhr.

Reisebus prallt in Mülllaster

Der Reisebus war in Richtung Frankreich unterwegs. Zwischen dem Autobahndreieck Karlsruhe und der Anschlussstelle Ettlingen fuhren ein Sattelzug und ein Mülltransportfahrzeug vor dem Bus auf dem rechten Fahrstreifen. Kurz vor der Anschlussstelle bremste der Trucker ab und in der Folge auch der Fahrer des Mülllasters. Der Busfahrer (62) erkannte dies zu spät und prallte, trotz Vollbremsung und Ausweichmanöver, mit der rechten Fahrzeugseite gegen das Heck des Müll-Lkw und schob diesen auf den Sattelzug.

30-jährige Reisebegleiterin stirbt vor Ort

Bei dem Zusammenprall wurden laut Polizei eine Mitfahrerin und die Reiseleiterin (30) in dem Reisebus eingeklemmt. Die Reisende wurde durch die Feuerwehr aus dem Bus befreit, anschließend ärztlich versorgt und in ein Klinikum geflogen. Die 30-Jährige, eine Angestellte in einem Kulmbacher Reisebüro, erlag noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Ein weiterer Schwerverletzter wurde ebenfalls mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Mülltransportfahrzeuges, sowie sein Beifahrer wurden leicht verletzt. Mit einem organisierten Bus wurden die Leichtverletzten in ein Krankenhaus gefahren, behandelt und anschließend betreut.

140 Rettungskräfte im Einsatz

Die Autobahn musste in diesem Bereich am Morgen für den Großeinsatz der Rettungskräfte gesperrt werden. Neben 30 Einsatzkräften der Polizei waren noch die Feuerwehr mit 50 Mann und der Rettungsdienst mit 30 Fahrzeugen und 60 Hilfskräften im Einsatz. 

A5 mehrere Stunden gesperrt

Es bildeten sich lange Staus auf den Autobahnen A5 und A8. Auch die Umleitungsstrecken waren überlastet. Nach der Bergung der Reisebusses und der notwendigen Reinigung der Fahrbahn konnte gegen Mittag die Sperrung aufgehoben werden. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

 

  • Telefonnummer für Angehörige: 09221 / 958 325 (Reisebüro Schaffranek, Kulmbach)

Aktuell-Bericht vom Mittwoch (27. Juni)

Eine Tote & zahlreiche Verletzte: Reisebus aus Oberfranken verunglückt auf der A5 bei Karlsruhe

ERSTMELDUNG (11:19 Uhr):

Zu einem schweren Busunfall kam es am frühen Mittwochmorgen (27. Juni) auf der Autobahn A5 bei Karlsruhe. Wie Presseagenturen berichten, fuhr kurz vor der Anschlussstelle Ettlingen der Fahrer eines Reisebusses auf einen Mülltransporter auf. Das Unternehmen des verunfallten Busses sitzt in Bayreuth.

Reisebus prallt in Müll-Lkw

Bei dem Unfall gegen 6:30 Uhr am Mittwochmorgen verunglückte eine Reisegruppe aus Bayern auf der Fahrt in Richtung Frankreich. Woher genau die Reisenden kamen, teilte die Polizei bislang nicht mit. Demnach prallte der Reisebus mit Bayreuther Kennzeichen mit der rechten Front gegen einen Müll-Lkw und wurde hierbei stark beschädigt.

Eine Tote, 31 Verletzte

Bei dem Unfall kam eine Frau ums Leben. Es war die Reisebegleiterin des Busses und laut Informationen des „Nordbayerischen Kurier“ die Angestellte eines Kulmbacher Reisebüros. Zwei Reisende erlitten schwere Verletzungen. 29 Businsassen kamen mit leichteren Verletzungen davon, so die Polizei in einer ersten Meldung. Die zwei Schwerverletzten kamen per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Derzeit sind die Rettungskräfte mit einem Großaufgebot vor Ort tätig.

Unfall am Stauende

Der Unfallhergang wird derzeit ermittelt. Er ereignete sich laut ersten Meldungen vom Unfallort an einem Stauende. Im Bereich der Unfallstelle kommt es seit Tagen zu Verkehrsbehinderungen und Staus, da auf der A5 zwischen Karlsruhe und Rastatt gebaut wird.

A5 in diesem Bereich mehrere Stunden gesperrt

Die Autobahn A5 ist über den Vormittag hinweg zwischen dem Dreieck Karlsruhe und Karlsruhe-Süd für den Verkehr gesperrt. Die Unfallaufnahme sowie die Bergungsmaßnahmen und die Reinigung der Fahrbahn sollen laut Polizei bis in die Mittagsstunden andauern. Es bildete sich in diesem Bereich in den Morgenstunden ein kilometerlanger Stau.