Zugunglück bei Bad Aibling: 10 Tote

Beim Zusammenstoß zweier Nahverkehrszüge in der Nähe von Bad Aibling sind am Dienstagmorgen 10 Menschen ums Leben gekommen, etwa 80 Menschen wurden verletzt. Unter ihnen sind 40 Schwer- und 15 Schwerstverletzte.

10. Februar 2016

+++Mittlerweile wurden durch die Polizei bereits 10 Todesopfer bestätigt +++ Die am Dienstag noch vermisste Person wurde gefunden ++ Die Rettungsarbeiten sind abgeschlossen, es werden keine weiteren Opfer vermutet ++ Sobald die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen vor Ort abgeschlossen hat, kann die Bergung der verunglückten Züge starten.

  • Notfallnummer für Angehörige: 0395/43084390
  • Informationen für Fahrgäste: 08024/997171

 

09. Februar 2016

Nach dem schweren Zugunglück in Oberbayern hat die Polizei die Zahl der Opfer aktualisiert: Bei dem Zusammenstoß zweier Nahverkehrszüge in der Nähe von Bad Aibling sind am Dienstagmorgen 10 Menschen ums Leben gekommen, es gab etwa 80 Verletzte. Unter ihnen sind 40 Schwer- und 15 Schwerstverletzte, wie ein Polizeisprecher vor Ort sagte. Er schloss nicht aus, dass sich weitere Tote in den Trümmern befinden. Die Rettungskräfte hatten auch drei Stunden nach dem Unglück an einer schwer zugänglichen Stelle keinen kompletten Überblick.

Um den Opfern des schweren Zugunglücks im oberbayerischen Bad Aibling zu helfen, hat das Bayerische Rote Kreuz alle verfügbaren haupt- und ehrenamtlichen Kräfte in der Region zusammengezogen. «Alles, was Räder hat, ist vor Ort», sagte der Geschäftsführer des BRK-Kreisverbandes Rosenheim.

Wir halten Sie hier aktuell auf dem Laufenden.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sowie Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt waren vor Ort und haben sich auf einer einberufenen Pressekonferenz geäußert. Infos zur Unglücks-Ursache sind aktuell noch Spekulation. 2 von 3 Blackboxen wurden gefunden. Die Kriminalpolizei Rosenheim, Bundespolizei und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen aufgenommen.

 

 

Quelle: dpa / muenchen.tv