Reichsbürger-Prozess: Polizist muss nicht vor Gericht

Im Fall des „Reichsbürger von Georgensgmünd“ gibt es eine neue Entwicklung:

Ein 51-jähriger Polizist, der vor dem SEK-Einsatz am 19. Oktober 2016 engen Kontakt zu „Reichsbürger“ Wolfgang P. gehabt haben soll, muss nicht vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Beamten fahrlässige Tötung vorgeworfen, weil er seine Kollegen nicht vor Wolfgang P. gewarnt hatte.

Der Beamte wusste sowohl, dass dieser der Reichsbürger-Szene angehört, als auch, dass er diverese Waffen in seinem Haus aufbewahrt. Das Oberlandesgericht hält es jedoch nicht für hinreichend wahrscheinlich, dass diese Informationen den Tod eines SEK-Beamten beim betreffenden Einsatz im Oktober 2016 verhindert hätten.

Der Polizist ist seit November 2016 vom Dienst suspendiert. Gegen ihn läuft ein Disziplinarverfahren.

Quelle: Franken Fernsehen