Prozess gegen Taxischläger: Staatsanwaltschaft fordert sechseinhalb Jahre Haft

Im Prozess gegen den sogenannten „Taxischläger“ aus Cham haben Staatsanwaltschaft und Verteidigung heute ihre Schlussplädoyers gehalten. Nach Medienberichten forderte die Staatsanwaltschaft für den 23 Jahre alten Mann eine Haftstrafe in Höhe von sechseinhalb Jahren. Der Tatvorwurf des versuchten Mordes besteht jedoch nicht mehr- wenn eine Verurteilung erfolgen würde, hätte diese versuchten Totschlag zum Grund. Der Angeklagte hatte im Dezember 2014 in Cham-Michelsdorf nach der Fahrt in einem Großraumtaxi einen Taxifahrer angegriffen- und diesen auch noch gegen den Kopf getreten als er am Boden lag.