Ostbayern in 100 Sekunden vom 25.10.2017

Die Themen des Tages aus Regensburg und der Region Ostbayern in 100 Sekunden vom Mittwoch, 25. Oktober 2017. Unser Überblick:

  • Prozessauftakt: Seit heute müssen sich die Eltern eines fünfjährigen Kindes vor dem Landgericht Regensburg wegen versuchten Mordes verantworten. Laut Anklage soll der Junge schwere Verbrennungen erlitten haben, als die Mutter im Garten Gegenstände mit Benzin anzündete. Trotz der Verletzungen sollen die Eltern ihr Kind nicht zu einem Arzt gefahren, sondern sich mit Sexspielen beschäftigt haben.
    Eine Tankstellenpächterin ist schließlich auf das Kind aufmerksam geworden und konnte das tagelange Martyrium beenden. Für den Prozess sind zunächst 13 Verhandlungstage angesetzt.
  • Richtfest: Die jüdische Gemeinde Regensburg begeht heute diesen Festakt im Rahmen ihres Synagogen-Neubaus.
 Das Gotteshaus entsteht in der Regensburger Innenstadt. Fünf Millionen Euro kostet die Synagoge. Zwei Drittel davon übernimmt der Bund, die Stadt stemmt ein Drittel.
Die jüdische Gemeinde Regensburg ist eine der ältesten und bedeutendsten im deutschsprachigen Raum. 
Mehr zum Richtfest sehen Sie heute Abend ab 18 Uhr im TVA Journal.
  • Der mit 12.000 Euro dotierte Bayerische Tierschutzpreis wurde dieses Jahr an den Naturlandhof Heigl in Kallmünz vergeben. Geehrt werden damit die besonderen Verdienste um den Tierschutz in der Nutztierhaltung. Neben frischem, größtenteils selbst produziertem Futter dürfen die 70 Sauen und ihre Ferkel in den sogenannten Wohlfühlställen selbst entscheiden, ob sie sich lieber drinnen oder draußen aufhalten. In den Ställen haben die Tiere noch mehr Platz als es der Naturland-Verband verlangt. Die bestmögliche Tierhaltung steht bei der Familie Heigl im Zentrum ihres Öko-Betriebs.