Ostbayern in 100 Sekunden vom 22.04.2015

TVA Ostbayern zeigt die Themen des Tages aus Regensburg und der Region in 100 Sekunden vom Mittwoch, 22. April 2015. Die Meldungen heute im Überblick:

Die Gewerkschaft Verdi weitet die Streiks bei der Postbank aus. Betroffen sind jetzt auch Filialen in Ostbayern, wie z.B. Cham. Die Arbeitsniederlegung soll voraussichtlich drei Tage andauern. Den Ausstand bekommen auch Kunden der Deutschen Post zu spüren. In einigen Filialen nehmen die Beschäftigten auch Pakete entgegen oder verkaufen Briefmarken. Die Gewerkschaft Verdi fordert nicht nur mehr Geld, die Mitarbeiter fürchten auch um ihre Jobs, weil die Deutsche Bank über einen Verkauf der Postbank nachdenkt.

Ein geplantes Wohn- und Nahversorgungszentrum im Regensburger Stadtteil Königswiesen sorgt schon seit längerer Zeit für heftige Diskussionen vor Ort. Die Bürger haben einiges an den Plänen von Stadt und Investor auszusetzten. Ursprünglich hätte die neue Anlage erhebliche Schatten in den Stadtteil geworfen- und zum Beispiel einen Kindergarten verdunkelt. Auf einer Informationsveranstaltung gestern Abend wurden von OB Joachim Wolbergs neue Pläne präsentiert- aber zufrieden gestellt haben sie die Bürger in Königswiesen nicht wirklich. Nach wie vor gibt es einige Kritikpunkte: So befürchten viele Königswiesener zum Beispiel ein stark erhöhtes Verkehrsaufkommen.

Eine schnelle Realisierung der Ortsumgehung Neubäu ist offenbar nicht in Sicht. Das geht aus einem Antwortschreiben des Bundesverkehrsministeriums an die Oberpfälzer SPD-Angeordnete Marianne Schieder hervor. Die Sozialdemokratin klagt die „lasche Informationspolitik“ des Verkehrsministeriums an. Sie hatte sich schon Ende Januar an Verkehrsminister Alexander Dobrindt gewandt und gefordert, die nötigen Mittel für die Ortsumgehung freizugeben, damit noch im ersten Halbjahr dieses Jahres mit dem Bau begonnen werden kann. Im Antwortschreiben aus dem Ministerium heißt es jetzt jedoch, dass die Finanzierung unter anderem von den „haushaltspolitischen Festlegungen“ abhängt. Die Bagger können trotz Genehmigung also noch nicht anrollen. Durch den kleinen Ort Neubäu führt die viel befahrene Bundestraße 85.