Ostbayern in 100 Sekunden vom 21.09.2017

Der Themenüberblick aus Regensburg und Ostbayern kompakt in 100 Sekunden vom Donnerstag, 21. September 2017:

In Regensburg ist am Mittwoch ein junger Mann von der Steinernen Brücke in die Donau gesprungen. Der 18-Jährige konnte gerettet werden, doch er wehrte sich bei seiner Rettung so heftig, dass ihn die Einsatzkräfte fixieren mussten. Zu allem Überfluss haben auch noch Schaulustige den Start des Rettungshubschraubers behindert. Bei dem geretteten jungen Mann handelt es sich um einen Asylbewerber, der laut Polizei bereits im August psychisch auffällig geworden war. Er war damals in eine psychiatrische Klinik eingeliefert worden. Das Motiv für seinen gestrigen Sprung blieb zunächst unklar.

Am Mittwoch wurden die Pläne für die Neugestaltung des Regensburger Bahnhofsumfelds vorgestellt. Zwei Teams präsentierten dabei ihre Ideen für das Areal, wo unter anderem das in Regensburg lange diskutierte Kultur und Kongresszentrum, kurz RKK, entstehen soll. Auch ein neuer, zentraler Busbahnhof soll kommen. Die Pläne stießen aber nicht nur auf Gegenliebe. Eine kleine Gruppe um den Aktivisten Kurt Raster hat die Veranstaltung am Mittwoch genutzt, um das RKK allgemein zu kritisieren. Mehr zum Thema sehen Sie heute Abend ab 18 Uhr in unserem TVA Journal.

Auf dem Gelände des alten Jahnstadions an der Prüfeninger Straße tut sich wieder etwas. Im Regensburger Westen findet heute Nachmittag der Spatenstich zum Neubau der Kreuzschule statt. Im Februar dieses Jahres haben dort die Bauarbeiten mit dem Abriss der Tribünen begonnen. Nachdem der SSV Jahn Regensburg im Sommer 2015 in die neue Continental Arena umgezogen war, stand das Stadion rund eineinhalb Jahre leer. Davor war es über 89 Jahre lang die Heimat des Jahn.