Ostbayern in 100 Sekunden vom 10.03.2015

Die Entscheidung der Staatsregierung und des Heimatministeriums zur Behördenverlagerung ist den Straubingern sauer aufgestoßen. Sie fühlen sich massiv benachteiligt. SPD-Stadtrat Fritz Geisperger will deshalb Finanz- und Heimatminister Markus Söder, der heuer das Gäubodenvolksfest eröffnen soll, wieder ausladen. Am 27. April wird der SPD-Politiker also in der Stadtratssitzung den Antrag stellen, dass der Aufsichtsrat der Straubinger Ausstellungs- und Veranstaltungs GmbH die Einladung wieder zurücknimmt. Außerdem fordert Geisperger den Stadtrat und alle städtischen Gremien dazu auf, gegen diese „bereits Jahrzehnte anhaltende Benachteiligung“ auf allen Ebenen und mit allen Möglichkeiten zu protestieren.

 

Seit heute liegen die Planunterlagen für das Regensburger Kultur- und Kongresszentrum am Ernst-Reuter-Platz öffentlich aus. Während der allgemeinen Öffnungszeiten können sie bis zum 27. März beim Stadtplanungsamt eingesehen werden. Die Bürger sind dazu aufgerufen, sich mündlich und schriftlich dazu zu äußern. Auf diese Art und Weise möchte die Stadt sie aktiv in die Planungen miteinbeziehen. Am Mittwoch, den 18. März findet außerdem eine Informationsveranstaltung im Thon-Dittmar-Palais dazu statt. Die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung werden anschließend in die weitere Bearbeitung des Bebauungsplan-Entwurfs einfließen.

 

Der ehemalige Jugend-Trainer des SSV Jahn Regensburg, dem vorgeworfen wird, Kinder sexuell missbraucht zu haben, ist mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Das Landgericht Aschaffenburg habe den Haftbefehl unter Auflagen außer Vollzug gesetzt. Nach Zahlung einer Kaution wurde der 25-Jährige- aus der Untersuchungshaft entlassen. Außerdem wurde ein Kontaktverbot verhängt. Bis zum Prozessbeginn werden aber voraussichtlich noch mehrere Monate vergehen. Der betroffene Trainer war in der vergangenen Saison in der Nachwuchsabteilung des SSV Jahn tätig. Im Herbst 2014 wurden erstmals Vorwürfe des Kindesmissbrauchs gegen ihn laut.