Nachttopf-Sammler

Der Nachttopf oder das Nachtgeschirr wird in der Schweiz auch als Nachthafen bezeichnet: Im älteren Studentenjargon auch als Schiff aus dem Mittelhochdeutschen für Gefäß oder eben Geschirr.

Daher kommt auch die Bezeichnung „schiffen gehen“, zu einer Zeit als die Toiletten noch außerhalb des Hauses lagen. Den Urologe Edgar Vogel hat nun die Sammelleidenschaft bereits Ende der 1980er Jahre gepackt.

Seine rund 320 Brunzkachele oder Pißpotte zeigt er in seiner Praxis, so zu sagen als Dauerausstellung aus.

Markus Stampf hat Münchens Potschamberl Doc besucht.