Gesetz gegen Spielhallen-Flut in den Städten funktioniert nicht

Ein Gesetz, das bereits seit 5 Jahren die Anzahl der Spielhallen eindämmen soll, erweist sich mittlerweile als nutzlos.

In Nürnberg beispielsweise unterschreiten 80 der 144 Glücksspiel-Häuser den Mindestabstand von 250 Metern, dennoch drohen den Betreibern keine Konsequenzen. Durch Anträge auf Befreiung oder Ausnahmegenehmigungen haben alle Spielhallenbetreiber bis 2021 quasi freie Hand.

Den in dieser Hinsicht wirkungslosen Glücksspiel-Staatsvertrag hatten die bayerischen Kommunen schon im Frühjahr kritisiert. Das Innenministerium habe den Betreibern in Bayern zu viele Schlupflöcher gelassen.

Quelle: Franken Fernsehen