Fall „Vorra“: Es ging ums Geld, nicht um rechtsradikales Gedankengut

Der Fall „Vorra“ sorgte im Dezember 2014 bundesweit für Schlagzeilen.

Unbekannte hatten geplante Asylbewerberunterkünfte in Brand gesetzt (wir berichteten). Über 30 Beamte, gut 1.300 Befragungen, rund 1.000 Einzelspuren: der Fall war für die eingesetzte Sonderkommission eine Sisyphos-Arbeit.

Eineinhalb Jahre dauern die Ermittlungen nun. Doch jetzt der Durchbruch: Gestern früh kann die Polizei zwei Tatverdächtige festnehmen. Die Männer sollen die drei Gebäude in Brand gesetzt haben.

Besonders dreist: Sie besprühten die Mauer mit ausländerfeindlichen Symbolen und Parolen, um die Polizei und Öffentlichkeit bewusst auf die falsche Fährte zu locken. Denn die Tat nach den Ermittlungsergebnissen nichts mit rechtem Gedankengut zu tun, sondern mit Geldnot einer Baufirma.

Quelle: Franken Fernsehen