Fall Peggy – Doch keine Verbindung zum NSU

Und dann ist scheinbar wieder alles anders als gedacht im Fall Peggy – die Irrungen und Wirrungen nehmen einfach kein Ende. Schon bei Bekanntgabe der festgestellten DNA-Spur des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt am Auffindeort der sterblichen Überreste des Mädchens waren kritische Stimmen laut geworden. Auch von der Polizei selbst. Über eine mögliche Verunreinigung oder Verwechslung wurde spekuliert. Jetzt verdichten sich die Hinweise: Diese kritischen Stimmen hatten allem Anschein nach Recht.

Die Böhnhardt-DNA könnte durch verunreinigtes Werkzeug bei der Spurensicherung durch die Polizisten selbst zu dem Waldstück nahe des thüringischen Rodacherbrunn gelangt sein.