Bayerischer Energietag in Eichstätt

Der Anteil von erneuerbaren Energien im Stromnetz nimmt stetig zu. Fast dreißig Prozent sind es in Bayern. Es könnte weit mehr sein, beklagen mittelständische Hersteller von Solarmodulen und Windkraftanlagen.

Manch großer Name aber verlässt Bayern, der Gegenwind aus der Politik ist zu stark heißt es in den Verbänden, die Energiewende werde ausgebremst, Know How und Arbeitsplätze gehen verloren. Dabei hat die Energiewende bisher schon 300000 Arbeitsplätze geschaffen, eine Million könnten es werden, erklärte der Öko-Journalist Franz Alt beim Bayerischen Energietag im Alten Stadttheater von Eichstätt. 150 Vertreter und Entscheidungsträger aus bayerischen Kommunen waren in die Bischofsstadt gekommen, um sich bei einem Dutzend Experten über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren.

„Die Energiewende war erfolgreich“ sprach Franz Alt den Gästen Mut zu und brachte eine Reihe von Beispielen im In- und Ausland, wo der Einsatz von regenerativen Energien Fortschritte macht. „In der Welt herrscht energetische Aufbruchstimmung, bei uns kommen immer mehr die Bedenkenträger zum Zug“. Vor allem die 10 H Abstandsregel steht in der Kritik.

Die bringe die Windkraft in Bayern zum Erliegen, so Günter Beemann vom Landesverband Windkraft. Deshalb klagt der Verband gegen die Regelung, letztendlich schrumpfen die Ausweisungsflächen für Windkraftanlagen auf 0,05 % der bayerischen Fläche, die liegen zudem in ökologisch sensiblen Bereichen und in abgelegenen Regionen in der Rhön und im Bayerischen Wald.

Quelle: intv