Bayreuth: BAT verabschiedet einen Sozialplan

Am heutigen Donnerstagmittag (1. September) wurden die Verhandlungen über einen Sozialplan zum Stellenabbau bei British American Tobacco (BAT) in Bayreuth abgeschlossen. In den kommenden zwei Jahren sollen hier 950 der 1.400 Stellen wegfallen.

BAT-Geschäftsleitung, Betriebsrat und die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) berieten in den letzten Tagen stundenlang, um zu einer Einigung zu gelangen. Der Durchbruch wurde dann am heutigen Tag erzielt. Nun fehlt nur noch die Unterschrift unter diesen ausgehandelten Sozialplan. Die Mitarbeiter selbst wissen noch nichts zu den Einzelheiten, sollen aber schnellstmöglich informiert werden. Als Termin für eine Betriebsversammlung steht der 8. September in Aussicht.

Eine erste Einschätzung dazu von TVO-Reporter Christoph Röder, vor Ort in Bayreuth.

Bayreuth: Einigung auf einen Sozialplan bei BAT

  • Mehr dazu am Donnerstagabend ab 18:00 Uhr in Oberfranken Aktuell!

Weiterführende Informationen aus den letzten Wochen

Bayreuth: Mahnwache vor dem BAT – Werksgebäude

Bayreuth: Suche nach Perspektiven für BAT-Mitarbeiter

Bayreuth: 5.000 Menschen bei BAT-Kundgebung

Bayreuth: Wirtschaftsministerin Aigner besucht BAT-Konzernspitze

Bayreuth: BAT-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs

Bayreuth: Tabakkonzern BAT vor dem Aus?

Neuregelung für Drohnenflüge von Bundesverkehrsministerium geplant

Neumarkt (intv) Sie liefern brilliante Bilder und Videos und eröffnen im Luftraum neue Dimensionen. Aber sie können auch gefährlich werden, wie die Zwischenfälle am Münchner Flughafen gezeigt haben. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt plant neue Regelungen für Drohnen-Flüge. Nicht nur die private Nutzung, auch der gewerbliche Einsatz wird neu geregelt. Aktuell wird an der Änderung entsprechender Rechtsvorschriften gearbeitet. Mit dabei auch die Experten des DIN Normenausschusses Luft- und Raumfahrt. Wie die Neuregelung aussehen könnten, darüber haben wir uns mit dem Neumarkter Vorsitzenden Bill Holler unterhalten. Er legt als Flugzeugpilot und Maschinenbauingenieur einiges an Erfahrung und Wissen auf die Waagschale.

Bayernligist gegen Bundesligist

Eichstätt (intv) Rund 2.100 Zuschauer wollten das Spiel der Lokalgrößen nicht verpassen: der FC Ingolstadt 04 gegen den Vfb Eichstätt. Für die Schanzer war es das vorletzte Testpiel in der Vorbereitung auf die neue Saison. Nach einer holprigen Anfangsphase nahm der Bundesligist immer mehr Fahrt auf. Die Eichstätter blieben torlos und am Ende mit 0:7 auf der Strecke.

Für die vielen Fans war es die ideale Gelegenheit ihren Vorbildern einmal ganz nahe zu kommen. Der FC Ingolstadt 04 bestreitet kommenden Samstag schon das nächste Testpiel, dann gegen den SV Werder Bremen. Der Vfb Eichstätt muss am Samstag in der Bayernliga wieder ran. Das Team trifft auf den TSV Aubstadt.

Amoklauf: Bundesanwaltschaft übernimmt die Ermittlungen

Die Bundesanwaltschaft hat heute die Ermittlungen wegen des Hieb- und Stichwaffenangriffs auf Fahrgäste einer Regionalbahn bei Würzburg übernommen. Das teilt die Staatsanwaltschaft Bamberg mit.
Nach den bisherigen Erkenntnissen griff ein 17-jähriger Jugendlicher am 18. Juli 2016 gegen 21.10 Uhr vier Mitreisende mit einer Axt und einem Messer an und verletzte sie zum Teil schwer. Des Weiteren verletzte er bei seiner anschließenden Flucht eine Passantin. Als er schließlich zwei Polizisten aus nächster Nähe mit der Axt angriff, wurde er tödlich verletzt. Im Nachgang bekannte sich die terroristische Vereinigung „Islamischer Staat“ zu der Tat. Zudem veröffentlichte die – der Terrororganisation nahestehende Medienstelle – AMAQ NEWS AGENCY ein Video des Attentäters. Es besteht daher der Verdacht, dass der Attentäter die Tat als Mitglied des sogenannten „Islamischen Staats“ zielgerichtet begangen hat. Vor diesem Hintergrund ist zu klären, ob weitere bislang unbekannte Tatbeteiligte oder Hintermänner in die Tat eingebunden waren.
Die Bundesanwaltschaft hat daher die Ermittlungen wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung und versuchten Mordes gegen nicht namentlich bekannte Beschuldigte aufgenommen und das Verfahren der Staatsanwaltschaft Bamberg übernommen.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden vom Bayerischen Landeskriminalamt fortgeführt.
Zu weiteren Einzelheiten über die hiermit mitgeteilten Informationen hinaus können derzeit aufgrund der laufenden Ermittlungen keine Auskünfte erteilt werden, teilt die Staatswaltschaft mit.

Ein Toter und ein Schwerverletzter – Mehrere Motorradunfälle in Ostbayern

Am Sonntagmittag war ein 46-jähriger Kradfahrer aus dem Bereich Kelheim mit seinem Kraftrad auf der Staatsstraße 2145 von Altenthann kommend in Richtung Sulzbach an der Donau unterwegs. In dem wegen der starken Kurven von Motorradfahrern geschätzten Teilstück zwischen Unterlichtenwald und Hammermühle kam es zu einem Unfall. Aktuellen Erkenntnissen zufolge bremste der Motorradfahrer vermutlich vor einer Linkskurve zu abrupt ab. Anschließend  kam er dann im Kurvenbereich nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen kleineren Felsen. Der 46-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs ordnete die Staatsanwaltschaft Regensburg die Hinzuziehung eines Sachverständigen an.

 

Schwere Verletzungen hatte sich bereits gestern ein 52-jähriger Straubinger Motorradfahrer bei Langquaid zugezogen. Er war am Samstag gegen 16:51 Uhr mit seiner Harley-Davidson auf der Staatsstraße 2143 bei Paring unterwegs. Nach einer Kuppe kam der Kradfahrer, ohne ersichtliche Fremdeinwirkung, nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte in den Straßengraben. Hierbei zog der Mann sich unter anderem schwere Kopfverletzungen zu und musste mit Rettungskräften in eine Klinik verbracht werden. Am Motorrad entstand ein Schaden von ca. 3000 Euro.

 

PM / JK

Jubiläumsfest 500 Jahre Reinheitsgebot

Ingolstadt (intv) Ob Bierbrunnen oder die Bundeskanzlerin, in Ingolstadt und Umgebung gibt zur Zeit nur ein Thema: Das große Jubiläum des Reinheitsgebotes. 500 Jahre lang hat das nun schon Bestand und es ist damit die älteste Lebensmittelverordnung der Welt. Die Bierhauptstadt scheint nunmehr keine andere, als Ingolstadt zu sein.

Rosenheim: Verwahrloste Frau bei Zwangsräumung gefunden – wurde sie jahrelang eingesperrt?

Rosenheim – Bei der geplanten Zwangsräumung einer Wohnung in Rosenheim hat sich die Inhaberin im Treppenhaus in die Tiefe gestürzt und ist schwer verletzt worden. In der heruntergekommenen Wohnung der 54-Jährigen entdeckten die Polizisten am Dienstag laut eines Sprechers zudem eine verwahrloste, eingesperrte und nach ersten Erkenntnissen, geistig behinderte Frau.

Gegen 10 Uhr Morgens wollte ein Gerichtsvollzieher in die Wohnung der 54-jährigen. Als die Wohnungsbesitzerin dies bemerkt habe, sei sie anschließend aus dem zweiten Stock in die Tiefe gesprungen und dabei schwer verletzt worden. In der scheinbar völlig heruntergekommenen Wohnung sei dann eine eingesperrte Frau aufgefunden worden, die sich in einem sehr schlechten Zustand befinden soll.

Dabei handele es sich vermutlich um die 26-jährige Tochter der Wohnungsbesitzerin. Beide Frauen seien aber derzeit nicht ansprechbar. Die Polizei will nun Nachbarn befragen. Der Polizeisprecher sprach von einem «tragischen Fall».

Quelle: muenchen.tv

dpa/lby/pm